Der Eurobowl ist eines der am längsten laufenden Turniere in der Geschichte des Blood Bowl. Er findet seit 2003 jährlich, mit Ausnahme der World-Cup und Covid-Jahre, statt. Als nationenübergreifendes Teamturnier handelt es sich beim Eurobowl traditionell um eine Europameisterschaft, doch seit 2022 dürfen auch andere Nationalteams teilnehmen. Ein Nationalteam besteht dabei aus 8 Coaches. Parallel zum Eurobowl finden die Eur’Open statt, ein Teamturnier ohne nationale Beschränkungen für Teams mit 4 Coaches. Sowohl beim Eurobowl als auch der Eur’Open spielt jedes Team 6 Runden Blood Bowl.Mehr lesen
Das erste Eurobowl Komitee erarbeitete 2016/2017 eine Niederschrift der bis dato ungeschriebenen Regeln (Nationenwechsel, Austragungsrecht usw.), welche durch die Kapitänsversammlung 2017 in Porto angenommen wurde. Diese Niederschrift gilt seither als "Charta des Eurobowl". Änderungen an der Charta erfordern eine Zweidrittelmehrheit bei einer Kapitänsversammlung.
Das Eurobowl Komitee begleitet (z.B. Event- & Finanzplanung) und überwacht (z.B. Regelwerk der Squad- & Teamerstellung) den Prozess zwischen den Eurobowls. Im Komitee sind 5 durch die Kapitänsversammlung gewählte Personen, die nächsten Eurobowl-Organisatoren sowie beratend der NAF-Tournament Director – wobei nur die Gewählten stimmberechtigt sind. Die Wahlperiode ist stets vom Eurobowl der Wahl bis zum nächsten durchgeführten Eurobowl.
Gewähltes Komitee: Arioso (Deutschland), Bagouze (Frankreich), Janninu (Malta), Raging82 (Irland) und Joemanji (England).
Die Kapitänsversammlung diskutiert die von den Kapitänen eingebrachten Vorschläge aus den Communitys der Länder: momentan bspw. die Wünsche aus der französischen Community den Eurobowl kompetitiver zu gestalten – bspw. durch Draft-Regeln oder feste Teams.
Jedes ausrichtende Eurobowl-Land kann in Rücksprache mit dem amtierenden Eurobowl Komitee die Regeln zur Squad- und Teamerstellung beim Eurobowl und den Eur´Open frei bestimmen. Das aktuelle Regelwerk für den Eurobowl 2026 erstellt Polen.
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Documents:
Zur deutschen Community gehören Coaches, die mind. 50% ihrer Turniere in Deutschland absolviert haben - unabhängig ihrer Nationalität - oder aber bei der NAF die Nationalität "Germany" eingetragen haben.
